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Karlsmühle an der Ruwer

Die Spuren des Mühlenbaues an der Ruwer kann man bis zu den Römern zurückverfolgen, was in ganz Deutschland einzigartig ist. Anhand der Karlsmühle in Mertesdorf haben Archäologen nachgewiesen, dass Mühlen keine Erfindung der Neuzeit sind, sondern schon in der Römerzeit von dem römischen Ingenieur Vitruv errichtet wurden. Denn nur in der Karlsmühle wurden Gebäudereste gefunden, die auf eine römische Mühle schließen lassen. Der interessanteste Fund wurde hier 1843 gemacht, als man bei der Einmündung des Abzugsgrabens in die Ruwer Reste eines römischen Grabmals entdeckte. Dieses zeigt ein Relief, das ein Brustbild eines Mannes und einer Frau darstellt, die sich die Hände reichen. Nach oben war dieses Relief durch einen Deckstein begrenzt, in dem ein durch eine Achse gehender Mühlstein eingemeißelt war. Eine Kopie dieses Relief ist bis heute an der Karlsmühle zu sehen. Durch diesen Fund wurde der Karlsmühle in der internationalen Fachzeitschrift. “OPUSCULA ROMANA” das Prädikat “älteste Mühle nördlich der Alpen” verliehen. Der Mühlenbetrieb in der Karlsmühle wurde allerdings 1955 eingestellt und die Mühle wurde in ein Weingut mit Hotel und Restaurant umgewandelt.

Quelle: Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier

Adresse

Im Mühlengrund, 54318 Mertesdorf

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