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Gemeindepartnerschaft
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Der Name „Mertesdorf“ ist für die Bürger unserer Partnergemeinde St.-Just-la-Pendue längst zu einem festen Begriff geworden und allenthalben präsent: auf Schildern am Ortseingang, am „Mertesdorf Square“ und als Entfernungsangabe „Mertesdorf 589 km“. Und jetzt auch durch mehr als zwei Dutzend Rosenstöcke, die wir als Gastgeschenk für den „Partnerschaftsgarten“ überreicht haben.
Das konnten wir mit rund 40 Teilnehmern bei unserem wieder von großer Gastfreundschaft und Herzlichkeit geprägten viertägigen Aufenthalt in Frankreich erneut feststellen. Es war bereits unsere achte Fahrt nach St.-Just. Das Programm umfasste auf der Hinfahrt einen Abstecher nach Nancy und am Freitag einen Ausflug nach Roanne. Offizieller Höhepunkt war am Samstag der Empfang im Rathaus, zu dem der Bürgermeister unserer Partnergemeinde, Guy Fabre, gebeten hatte. Im Rahmen dieser Veranstaltung habe ich unsere französischen Freunde zum Besuch nach Mertesdorf im nächsten Jahr – wiederum am Wochenende Christi Himmelfahrt - eingeladen.
Erich Griebeler, Ortsbürgermeister
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Gemeindepartnerschaft mit St.-Just-la-Pendue/Frankreich
Zu Beginn der 90er Jahre wollten es einige dem Europagedanken verpflichtete Gemeinderatsmitglieder aus dem kleinen französischen Städtchen St. Just-la-Pendue – mit rund 1400 Einwohnern und etwa 60 km nordwestlich von Lyon im Grenzgebiet zu Burgund gelegen – vielen anderen Kommunen in Frankreich gleichtun und eine Partnerschaft mit einer Gemeinde eines europäischen Landes begründen. Nach einem Votum der Einwohner entschied sich der Gemeinderat für Deutschland. Nun ging es an die Suche nach einer passenden Gemeinde. Durch private Vermittlung stießen die Verantwortlichen auf Mertesdorf.
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Nach den ersten schriftlichen und persönlichen Kontakten im Jahr 1994 zwischen Guy Serre, dem Initiator aus St. Just-la-Pendue und Bärbel Burg, der damaligen Zweiten Beigeordneten, fasste der Gemeinderat 1995 den einstimmigen Beschluss, eine Gemeindepartnerschaft mit St. Just-la-Pendue zu begründen. Sie wurde ein Jahr später, am 18. Mai 1996, anlässlich des ersten. Besuchs von etwa 30 Mertesdorfern in St. Just-la-Pendue von den beiden Bürgermeistern in festlichem Rahmen offiziell beurkundet. Seither macht sich jährlich am Brückenwochenende zwischen dem Fest Christi Himmelfahrt und dem darauffolgenden Sonntag eine Gruppe von 40 – 50 Teilnehmern auf den etwa 600 km weiten Weg, um wechselseitig Land und Leute, Sitten und Gebräuche und die jeweils andere Lebensart immer besser kennen zu lernen.
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Es sind herzliche Freundschaften entstanden, so dass auch über die offiziellen Besuche hinaus, die von den beiden Gemeinden finanziell unterstützt werden, private Kontakte gepflegt werden. Ein Höhepunkt im Besuchsprogramm war –als Geste der Versöhnung - die Einladung von M. Pierre Vergiat, dem Vorsitzenden des Vereins der ehemaligen französischen Kriegsgefangenen in Deutschland, am 08. Mai 2005, an den Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag des Kriegsendes teilzunehmen. Im Jahr 2006 wurde in Mertesdorf das 10-jährige Bestehen der „jumelage“ festlich begangen. Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger in Mertesdorf und St. Just-la-Pendue, die sich diesem „pacte d’amitié des deux communes“ (Guy Fabre, maire, 18.05.1996) verbunden fühlen, wünschen sich von Herzen und tragen tatkräftig dazu bei, dass die Gemeindepartnerschaft neue Freunde findet und im Jahr 2016 ihren 20. Geburtstag feiern kann.
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