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Unser Dorf
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Leben in Mertesdorf
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Allgemeine Informationen
Mertesdorf hat etwa 1.780 Einwohner und liegt 10 km von Trier (Stadtmitte) entfernt im Ruwertal.Der alte Ortskern hat sich in einem Nebental der Ruwer entwickelt, das sich östlich 2 km aufwärts erstreckt und in einer breiten Quellmulde endet. Diese Lage gibt dem Ort einen bemerkenswerten landschaftlichen Reiz. Im Tal fließt die Ruwer durch einen Wiesengrund in dem sich Mühlen aneinander reihen. Beiderseits der Nebentalmündung klettern Weinberge z.T. steil bergan und umschließen das Dorf nördlich, während der Südhang von Wald begrenzt wird. Im Westen erhebt sich als Wahrzeichen des unteren Ruwertals der bewaldete Grüneberg. So ist Mertesdorf umschlossen von unterschiedlichen Formen einer reizvollen Mittelgebirgslandschaft, die den Bewohnern eine gewisse Form von Geborgenheit vermittelt. Die Geschichte des Dorfes reicht bis in die Römerzeit zurück. Die Römerstraße von Trier nach Mainz erklomm durch dieses Nebental die Hunsrückhöhe. Römische Baureste auf Mertesdorfer Bann und die nachgewiesene römische Gesteinsmühle im Tal sowie Zeugnisse des Römerweinbaus am Grüneberg zeugen für eine fast 2000-jährige Geschichte. 893 wird Mertesdorf zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
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Mertesdorf im Mittelalter
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Im Mittelalter gehörte Mertesdorf über 1000 Jahre zur Abtei St. Maximin in Trier, einem der reichsten Klöster, das erst 1801 aufgelöst wurde. In dieser Zeit war Mertesdorf ein kleines Haufendorf mit nur wenigen Straßenzeilen. Noch heute kann man im alten Dorf die frühere Hausform, das "Trierer Haus" ablesen. Dies war ein "Einhaus", in dem alle Teile des Bauernhauses wie Wohnbereich, Scheune und Stall unter einem einzigen Dach untergebracht waren. In den letzten Jahren hat sich wie überall ein Wandel in Berufstruktur und Siedlungsform vollzogen. Aus dem Kleinbauerndorf, in dem man von Weinbau, Ackerbau und Viehhaltung lebte, ist ein Wohnvorort von Trier geworden. Die landschaftlich schöne Lage führte zu einer starken Nachfrage nach Bauplätzen. Ein großes Neubaugebiet ist entstanden und die Einwohnerzahl hat sich in den letzten Jahrzehnten verdoppelt. Mertesdorf ist Anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde (182 Betten) und gehört zur Verbandsgemeinde Ruwer. Ortsbürgermeister ist Erich Griebeler, Ruwerblick 5, 54318 Mertesdorf (Tel. 0651/52506). Im Gemeinderat sind 16 Ratsmitglieder, und zwar 10 von der CDU-Fraktion und 6 von der SPD-Fraktion. Von den 1.779 Einwohnern sind 85% katholisch, 10% evangelisch, 5% sonstige. Von den 645 ha Gemarkungsfläche sind 85 ha Wald und 65 ha Weinbaufläche. 15% der Beschäftigten arbeiten in der Landwirtschaft, 85% in Industrie, Handel und Gewerbe (viele Pendler).
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Abtei St.Maximin 1674

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Die Wohnqualität
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In Mertesdorf, das in einer naturnahen Landschaft, eingebettet zwischen sanften Rebhängen liegt, wird die Wohnqualität sehr geschätzt. Abseits von Industrie und Verkehrslärm und ohne Durchgangsstraße genießt man Ruhe und saubere Luft. Seit Jahren ist deshalb Mertesdorf "Anerkannter Erholungsort". Die reizvolle Landschaft ist durch attraktive Rundwanderwege erschlossen, die wahlweise durch Weinberge oder durch Wald führen. Mertesdorf besitzt ein großes Sportzentrum (Ruwertalhalle), dem ein Fitnesszentrum angeschlossen ist und ein beheiztes Freibad. Daneben weist Mertesdorf alle kommunalen Einrichtungen, wie Kirchen, Schulen, Kindergarten auf, die das Wohnen auf dem Lande angenehm machen. Ein reiches Vereinsleben fördert die zwischenmenschlichen Beziehungen in der Dorfgemeinschaft.
Von großer Bedeutung ist die günstige Verkehrsanbindung. Die Buslinie 30 mit 5 Haltestellen in Mertesdorf bringt Fahrgäste in 15 Minuten im 30-Minuten-Takt nach Trier. Eine kurze Zubringerstraße schafft den Anschluß zur B 52, die in wenigen Kilometern zur Autobahn führt.
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Gedicht Ewigboor
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